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Anna Fusek - Blockflöte, Violine

Foto: Felix BroedeFoto: Felix Broede

Anna Fusek wurde in Prag geboren. Seit ihrer Kindheit spielt sie Geige, Blockflöte und Klavier. Sie studierte Alte Musik auf allen drei Instrumenten in Rotterdam, Berlin und Basel. Außerdem schloss sie 2005 ihr Magister-Studium (Philosophie, Musikwissenschaft) an der Humboldt-Universität Berlin ab und studierte (Summer Program) Schauspiel an der Academy of Dramatic Arts in New York.

Als Blockflötistin gab sie 2007 ihr Debüt in der Philharmonie Berlin; als Solistin auf allen drei Instrumenten gab sie ihr Debüt (u.a. des Klavierkonzertes KV 466 von Mozart) mit dem Orchestra della Toscana in Florenz 2017. Regelmäßig ist sie auf Konzert-Tournee in Europa, USA, Südamerika und Asien.

Als Multi-Instrumentalistin leitet sie ihr eigenes Ensemble Kavka sowie regelmäßig das Orchestra della Toscana und im September 2018 das Orquesta Ciudad de Granada. Als Solistin hat sie u.a. zusammengearbeitet mit Akademie für Alte Musik Berlin, Venice Baroque Orchestra, Berliner Philharmoniker, WDR-Sinfonieorchester, Orquesta Barroca de Sevilla, Collegium 1704, Il Pomo d'Oro, Bremer Philharmoniker, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Kammerakademie Potsdam, Elbipolis.

Außerdem übernahm sie als Schauspielerin/Musikerin die Rolle des „Amor“ in der Opernproduktion „La Calisto“ von Cavalli am Theater Basel und an der Frankfurter Oper.  annafusek.com

Kerstin Linder-Dewan - Violine

Kerstin Linder-Dewan schloss ihr Violinstudium an der Musikhochschule Würzburg mit Auszeichnung und Meisterklassendiplom ab und wurde als Stipendiatin des DAAD (Deutsch-Akademischen Austauschdienstes) in die Meisterklasse von Prof. Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music and Drama, London eingeladen. Dort spezialisierte sie sich bei Micaela Comberti auf Barock- und Klassische Violine, wurde Preisträgerin beim Internat. Locatelli-Wettbewerb in Amsterdam und konzertiert seitdem als freischaffende Künstlerin auf den internationalen Podien.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen schließen Tartinis Teufelstrillersonate, Wieniawskys Faust-Fantasie und das ihr gewidmete Encore von Berthold Goldschmidt ein, außerdem eine vielbeachtete Rekonstruktion von Bachs Violinkonzert d-Moll BWV 1052 (CD bei Metronome).

Sie hat regelmäßig mit The English Concert unter Trevor Pinnock, den English Baroque Soloists unter J. E. Gardiner und mit Florilegium gearbeitet und tritt seit vielen Jahren als Konzertmeisterin und Solistin des englischen Barockensembles Fiori Musicali auf, u.a. mit Monica Huggett und Emma Kirkby. Seit 2003 ist sie Konzertmeisterin des Berliner Orchesters Concerto Brandenburg. Als Gründungsmitglied des spanischen Ensembles Hippocampus hat sie mehrere ausgezeichnete CDs mit Werken von Krieger, Telemann und C.P.E.Bach aufgenommen (Arsis).

Waltraut Elise Elvers - Violine

Waltraut Elise Elvers lebt als Musikerin in Berlin. Ihre Ausbildung zur Konzertsolistin, Orchestermusikern und Musikpädagogin absolvierte sie bei Dietmar Hallmann in Leipzig und Felix Schwartz in Berlin.

Wertvolle künstlerische Impulse erhielt sie im Zusatzstudium, Fachbereich Alte Musik, Leipzig bei Stephan Mai, auf Meisterkursen und im Unterricht bei Andrew Manze mit der Barockvioline, Rainer Kimstädt und Christian Sikorski mit moderner Violine, Kim Kashkashian und Tabea Zimmermann mit moderner Bratsche.

Prof. Peter Jarchow lehrt sie das Improvisieren. 

Zahlreiche Konzerte als Kammermusikerin u.a. in diversen Berliner Ensembles der Alten Musik (Concerto Grosso Berlin, Berlin Baroque, ensemble callinus, Concerto Brandenburg, hortus chelicus) und mit musica responsa, als auch das Improvisieren und das Unterrichten gehören zu ihrem künstlerischen Alltag.

waltraut-elvers.de

Marion Leleu - Viola

Marion Leleu stammt aus der Bretagne. Nach Abschlüssen in Chordirigieren und Bratsche am CNSM Lyon schloss sie als Stipendiatin der Société Générale Studien bei Tabea Zimmermann und Thomas Selditz an. Sie war Solo-Bratschistin der Norddeutschen Philharmonie Rostock und arbeitete in der Hamburgischen Staatsoper und der Kammerakademie Potsdam.

Als freiberufliche Bratschistin spielt sie regelmäßig mit Chamber Orchestra of Europe, Orchestre de Radio-France, Ensemble Modern, Orchester der Bayerischen Staatsoper, Staatskapelle Dresden, Concerto Melante und Akademie für Alte Musik Berlin.

Ihr Schwerpunkt als Dirigentin liegt in der Arbeit mit Jugendorchestern.

Ihre Leidenschaft gilt der Pädagogik, die anspruchsvolle Kammermusik, und die historische Aufführungspraxis. Seit 2008 unterrichtet sie Bratsche an der UdK Berlin und ist Dozentin des Landesjugendorchester Berlin. Mit der Pianistin Stephanie Hoernes gründete sie 2011 das Duo Alto-Piano, mit dem Ziel, die unbekannteren Schätze für Bratsche und Klavier zu entdecken und vor größerem Publikum auszuführen. 2013 erfolgte die Gründung des Quatuor Voltaire, ein Streichquartett, das ausschließlich auf historischen Instrumenten musiziert.

Seit 2017 unterrichtet sie als Nachfolgerin von Ditte Leser Hauptfach Bratsche am Spezialgymnasium für Musik Carl Philipp Emanuel Bach.

Lea Rahel Bader - Violoncello

Lea Rahel Bader ist eine vielseitige Musikerin, die regelmäßig sowohl auf modernem Violoncello als auch Barockcello und der Viola da Gamba konzertiert. Als Solistin, Kammer-und Orchestermusikerin ist sie Gast bei nationalen und internationalen Festivals im In- und Ausland und wirkte bereits bei zahlreichen CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen mit. Auch die intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik prägt ihr künstlerisches Schaffen: sie ist Mitglied im Ensemble United Berlin, mit welchem sie viele neue Kompositionen zur Uraufführung bringt.

Sie studierte zunächst modernes Violoncello an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Hans-Jakob Eschenburg und Stephan Forck und setzte später ihre Studien auf dem Barockcello bei Kristin von der Goltz und Viola da Gamba bei Heidi Gröger an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main fort. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Claudio Bohórquez, Peter Bruns. Phoebe Carrai, David Watkin, Paolo Pandolfo und Jaap ter Linden.

Lea Rahel Bader lehrt an der Universität der Künste Berlin Barockcello und Basso-Continuo-Praxis für tiefe Streicher.

Sie erhielt beim 18. Internationalen Bachwettbewerb Leipzig eine besondere Auszeichnung und ist Preisträgerin verschiedener anderer Wettbewerbe. learahelbader.com

Alexander Nicholls - Violoncello

Alexander Nicholls ist ein auf historische Aufführungspraxis spezialisierter Cellist aus Australien.

Nach ausgezeichneten Studienabschlüssen erwarb er einen Master of Music-Abschluss für Historische Aufführungspraxis an der renommierten Juilliard School of Music in New York. Er war Stipendiat verschiedener Institutionen in Australien und den USA, auch gewann er mehrere Wettbewerbe, u.a. den Cello-Wettbewerb des Goethe Institute Boston (USA).

Alexander ist international tätig, er hat als Cellist mit Musikern und Dirigenten wie Jordi Savall, William Christie, Masaaki Suzuki und Nicholas McGegan zusammengearbeitet. Derzeit lebt er in Berlin. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Barockcellist betreibt er auch eigene Forschungen auf dem Gebiet der Musikpraxis des 18. und 19. Jahrhunderts. nichollsvioloncellist.com

Sophia Scheifler - Violone

Die aus der Nähe von Leipzig stammende Kontrabassistin Sophia Scheifler studierte zuerst Klavier in Dresden und anschließend Klassischen Kontrabass in Leipzig, Köln/Aachen und Karlsruhe. Sie sammelte Opern- und Sinfonieorchestererfahrung im Theater Aachen und im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, spielte als Solobassistin im Kammerorchester concerto malaga in Malaga (Spanien) und immer wieder im Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Stuttgarter Kammerorchester.

Seit ihrem Studium „Historischer Kontrabass“ in Trossingen widmet sie sich jedoch hauptsächlich der Historischen Aufführungspraxis. Als Mitglied des La Folia Barockorchester ist sie Gast internationaler Festivals, wirkt bei zahlreichen Radio- und CD Produktionen mit und spielt mit Künstlern wie Anna Prohaska, Guiliano Carmignola, Hille Perl und Dorothee Mields zusammen. Die aktuelle CD des Ensembles Cleopatra mit der Sopranistin Regula Mühlemann im September 2018 den Opus classic.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie begeisterte Kontrabasspädagogin und unterrichtet Kontrabass an der Musikschule Stuttgart. Seit dem Wintersemester 2018 arbeitet sie als Lehrbeauftragte im Fach Methodik/Fachdidaktik Kontrabass an der Musikhochschule in Trossingen.

Immer wieder verlässt sie das klassische Repertoire, spielt in unterschiedlichen Tangoformationen und mit der Stuttgarter Chansonband Les braves cons. Nebenher arbeitet sie an Projekten mit anderen Kunstformen. Sie entwickelte eine musikalische Inszenierung des Märchens Die kleinen Leute von Swabedoo. 2017 entstand eine gemeinsame Performance mit dem chinesischen Maler Xianwei Zhu und 2018 improvisierte sie an der Seite der Autorin Anja Kampmann beim Lyrikfestival Satelliten in Köln.

Axel Wolf - Laute

Foto: Marc DietenmeierFoto: Marc Dietenmeier

Axel Wolf gilt durch sein ausdrucksvolles Spiel und seine Darstellungskunst als einer der führenden Lautenisten.
Mit Partnern wie Dorothee Oberlinger, Valer Sabadus, Stefan Temmingh, Sergio Azzolini oder Joel Frederiksen konzertiert er weltweit, Konzertreisen führen ihn auf internationale Festivals in Luzern, Brügge, Utrecht oder Edinburgh sowie nach Rom, Tokio, Sydney und New York, als Solist oder mit Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder The English Concert London.

Neben der historischen Aufführungspraxis widmet er sich im Duo Flow gemeinsam mit dem Saxophonisten Hugo Siegmeth der Begegnung von Jazz, Barock und Renaissance sowie freier Improvisation. Diese Zusammenarbeit wurde in der gleichnamigen CD FLOW, in der TV-Produktion ARD Alpha Forum sowie mehreren Rundfunksendungen präsentiert. Im November 2018 erscheint die jüngste CD des Duos NOW – Jazz & Renaissance Improvisations.

Für den Dokumentarfilm Sonbol komponierte und produzierte er die Musik, als Solist und Begleiter wirkte er in diversen Fernsehproduktionen des BR, WDR  sowie von Radio Bremen mit.
 Die CD Requiem for a Pink Moon mit Joel Frederiksen und dem Ensemble Phoenix Munich wurde 2013 mit dem Echo in der Kategorie Klassik ohne Grenzen ausgezeichnet. In Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Peter Schreier, Alan Curtis, Enoch zu Guttenberg und Joshua Rifkin.
Neben zahlreichen CD-Produktionen als Continuospieler und Begleiter erschienen mehrere Soloproduktionen:  Lautenmusik von Michelangelo Galilei, Friends of the Lute - Solo- und Kammermusik von J.S. Bach, S.L. Weiss und J.G. Baron, Opera for Lute von Johann Adolph Hasse, Lautenmusik von Johann Sebastian Bach und Werke für Laute und Chitarrone von Alessandro Piccinini, begleitet vom United Continuo Ensemble.
laute.net

 Gerd Amelung - Cembalo

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